Leber, Nieren & Darm optimal unterstützen – für einen reibungslosen Fellwechsel
Die Frühjahrskur ist die wichtigste Stoffwechselkur des Jahres. Der Winter belastet den Organismus (Stallhaltung, weniger Bewegung, Heufütterung), und im Frühjahr steht der Fellwechsel an – die größte Stoffwechselbelastung des Jahres (40% mehr Arbeit für die Leber!).
Idealer Zeitpunkt: 4-6 Wochen VOR dem Fellwechsel starten (Februar-März) · Dauer: 6-8 Wochen · Ergebnis: Besserer Fellwechsel, mehr Energie, glänzendes Fell!
⚠️ Wichtiger Hinweis
Eine Frühjahrskur unterstützt gesunde Pferde bei der natürlichen Entgiftung. Sie ersetzt NICHT die tierärztliche Behandlung bei Krankheiten. Bei Leberschäden, Nierenproblemen oder anderen Erkrankungen immer den Tierarzt konsultieren!
1. Warum gerade im Frühjahr?
Das Frühjahr ist DER natürliche Zeitpunkt für Erneuerung und Entgiftung – nicht nur für Pferde, sondern in der gesamten Natur. Die Natur erwacht aus dem Winterschlaf, die Tage werden länger, die Sonne stärker.
Was passiert im Frühjahr?
- Tageslänge nimmt zu: Über 10 Stunden Licht → hormonelle Umstellung beginnt
- Temperatur steigt: Stoffwechsel wird aktiviert
- Fellwechsel startet: Massive Belastung für Leber & Stoffwechsel
- Natur bietet Unterstützung: Frische Frühjahrskräuter sprießen (Löwenzahn, Brennnessel!)
- Bewegung nimmt zu: Weidegang, längere Ausritte → Aktivierung des Lymphsystems
Das Problem: Nach dem Winter sind die Entgiftungsorgane (Leber, Nieren) oft belastet und brauchen Unterstützung für diese anspruchsvolle Phase!
2. Was belastet den Körper im Winter?
Um zu verstehen, warum die Frühjahrskur so wichtig ist, müssen wir uns anschauen, was im Winter mit dem Pferdekörper passiert:
Stallhaltung
Mehr Zeit im Stall bedeutet: schlechtere Luftqualität (Ammoniak, Staub), weniger Sonnenlicht (Vitamin D-Mangel!), weniger frische Luft.
Folge: Belastete Leber, geschwächtes Immunsystem
Weniger Bewegung
Kürzere Tage, schlechtes Wetter → weniger Bewegung. Der Stoffwechsel verlangsamt sich, der Lymphfluss reduziert sich.
Folge: Träger Stoffwechsel, angelaufene Beine
Heufütterung
Staub und Schimmelsporen (auch bei gutem Heu!), weniger frische Nährstoffe als Gras, weniger Wasser im Futter.
Folge: Belastete Atemwege, Leber und Nieren
Energiereicheres Futter
Oft mehr Kraftfutter im Winter. Höhere Zucker-/Stärkebelastung, mehr Stoffwechselarbeit für die Leber.
Folge: Leber überlastet, möglicherweise Gewichtszunahme
Weniger Sonnenlicht
Kurze Tage, Pferd oft im Stall. Vitamin D-Mangel, hormonelle Dysbalance, schwächeres Immunsystem.
Folge: Infektanfälligkeit, Wintermüdigkeit
Winterfell
Dichtes Fell speichert Feuchtigkeit, Schwitzen unter dem Winterfell, lange Trocknungszeit nach Training.
Folge: Hautprobleme, erhöhte Infektgefahr
⚠️ Die Summe macht's!
Jeder einzelne Faktor für sich wäre vielleicht verkraftbar. Aber die Kombination all dieser Belastungen über 4-5 Monate führt dazu, dass Leber, Nieren und Darm im Frühjahr dringend Unterstützung brauchen – plus der Fellwechsel als größte Stoffwechselbelastung des Jahres!
3. Von der Natur lernen
Entgiftung im Frühjahr ist kein moderner "Wellness-Trend" – es ist ein evolutionäres Prinzip, das sich in der gesamten Natur zeigt!
Die ersten Frühjahrskräuter
Die ersten Pflanzen, die im Frühjahr sprießen, sind fast alle "Entgiftungskräuter":
- Löwenzahn: Bitterstoffe für Leber & Galle
- Brennnessel: Harntreibend, entschlackend
- Giersch: Entgiftend, entzündungshemmend
- Bärlauch: Schwefelverbindungen zur Entgiftung
Die Natur bietet im Frühjahr automatisch die "Medizin", die gebraucht wird!
Wildpferde im Frühjahr
Was Wildpferde automatisch tun würden:
- Frische Frühjahrskräuter fressen: Löwenzahn, Brennnessel, Bitterkräuter
- Viel Bewegung: Wanderung zu neuen Weidegründen, Lymphfluss aktiviert
- Sonnenlicht tanken: Vitamin D-Synthese ankurbeln
- Wasser trinken: Schmelzwasser, Bäche – Durchspülung der Nieren
Das Problem bei Hauspferden: Zugang zu wilden Kräutern oft begrenzt, weniger Bewegung als Wildpferde, begrenzte Weidezeit im frühen Frühjahr.
Die Lösung: Wir unterstützen mit einer gezielten Frühjahrskur, was die Natur normalerweise liefern würde!
4. Der perfekte Zeitpunkt
Die goldene Regel
4-6 Wochen VOR dem erwarteten Fellwechsel mit der Kur beginnen! Die Kräuter brauchen 2-3 Wochen, bis sie ihre volle Wirkung entfalten. Wenn der Fellwechsel beginnt, sollte die Leber bereits unterstützt und entlastet sein!
Optimaler Startzeitpunkt nach Region
| Region/Klima | Fellwechsel beginnt | Kur starten ab |
|---|---|---|
| Süddeutschland, Rheinland | Mitte/Ende März | Mitte Februar |
| Mitteldeutschland | Ende März/Anfang April | Ende Februar/Anfang März |
| Norddeutschland, Küste | Anfang/Mitte April | Anfang/Mitte März |
| Alpenraum, Höhenlagen | Mitte/Ende April | Mitte/Ende März |
Orientierung an der Tageslänge
Der Fellwechsel wird durch die Tageslänge (Photoperiode) ausgelöst, nicht durch Temperatur! Wenn die Tageslänge über 10 Stunden steigt (etwa ab Mitte Februar), beginnt die hormonelle Umstellung. Das ist auch der perfekte Zeitpunkt, die Frühjahrskur zu starten!
Wie lange die Kur durchführen?
| Situation | Empfohlene Dauer |
|---|---|
| Präventiv, gesundes Pferd | 4-6 Wochen |
| Während Fellwechsel | 6-8 Wochen |
| Nach Winter mit viel Stallhaltung | 6-8 Wochen |
| Bei erhöhten Leberwerten | 6-8 Wochen (nach 4 Wochen Kontrollblutbild) |
| Nach Medikamenten/Wurmkur im Winter | 6-8 Wochen |
| Alte/schwache Pferde | 8 Wochen |
5. Die besten Kräuter für die Frühjahrskur
Die Natur hält die perfekten Pflanzen für die Frühjahrsentgiftung bereit:
Löwenzahn
DAS Frühjahrskraut schlechthin!
Wirkstoffe: Bitterstoffe, Flavonoide, Kalium, Inulin
Wirkung: Gallebildung ↑, harntreibend, entgiftend
Mariendistel
Die Königin der Leberkräuter
Wirkstoffe: Silymarin-Komplex (2-3%)
Wirkung: Leberschützend, zellregenerierend, antioxidativ
Brennnessel
Das Entschlackungskraut
Wirkstoffe: Flavonoide, Kieselsäure, Eisen, Vitamin C
Wirkung: Stark harntreibend, blutreinigend, mineralstoffreich
Goldrute
Das Nierenkraut
Wirkstoffe: Flavonoide (Rutin, Quercetin), Saponine
Wirkung: Aquaretisch, durchspülend, entzündungshemmend
Artischocke
Der Galle-Turbo
Wirkstoffe: Cynarin (bis 2%), Flavonoide
Wirkung: Stark choleretisch (Galle ↑ bis 50%!), leberschützend
Kurkuma
Das Antioxidans
Wirkstoffe: Curcumin
Wirkung: Stark antioxidativ, entzündungshemmend, leberschützend
LEBERWOHL – Die perfekte Frühjahrskur
7 traditionelle Leber- und Nierenkräuter in optimaler Dosierung: Mariendistel, Artischocke, Löwenzahn, Goldrute, Kurkuma, Odermennig, Schafgarbe
Laborgeprüft · Arzneibuchqualität · Ohne Zusatzstoffe
Zu LEBERWOHL →6. Die perfekte Frühjahrskur: Schritt für Schritt
6 Wochen Plan
Woche 1: Vorbereitung
Ziel: Körper auf Kur vorbereiten
• Fütterung checken, Heu-Qualität prüfen
• Kräuter einschleichen: Tag 1-3 nur halbe Dosis
• Viel frisches Wasser anbieten
Woche 2: Aktivierung
Ziel: Volle Unterstützung, Entgiftung beginnt
• Volle Kräuterdosis
• Bewegung erhöhen: 30-45 Min. täglich
• Optional: 1x/Woche leichtes Schwitzen (Lymphe!)
Woche 3-4: Hauptphase
Ziel: Tiefe Entgiftung, Regeneration
• Erste Veränderungen sichtbar: Fell glänzt, mehr Energie
• Optional: Blutbild zur Kontrolle bei erhöhten Werten
• Langsam anweiden, falls möglich
Woche 5-6: Abschluss
Ziel: Nachhaltiger Effekt, Fellwechsel-Support
• Kur zu Ende füttern (nicht vorzeitig abbrechen!)
• Fellwechsel läuft besser mit Unterstützung
• Ergebnis bewerten: Fell, Energie, Verdauung
Do's & Don'ts während der Kur
✓ DO – Machen!
- Viel frisches Wasser anbieten
- Täglich Bewegung (30-60 Min.)
- Kur mindestens 4 Wochen durchziehen
- Beste Futterqualität
- Langsam anweiden (10-15 Min/Tag)
- Stress reduzieren
✗ DON'T – Vermeiden!
- Zu wenig Wasser (Dehydration Risiko!)
- Nur Boxenruhe (Stoffwechsel schläft ein)
- Nach 1-2 Wochen abbrechen
- Schlechtes Futter weiterfüttern
- Sofort stundenlanges Weiden
- Intensive Turniere (Stress!)
Tipp: LEBERWOHL + DARMWOHL kombinieren
Die Leber-Darm Achse ist entscheidend! Gesunder Darm = entlastete Leber. Für eine ganzheitliche Frühjahrskur empfehlen wir die Kombination beider Produkte – erhältlich als FELLWECHSEL-BUNDLE.
7. Was kann ich erwarten?
Zeitlicher Ablauf der Veränderungen
| Zeitpunkt | Was Du beobachten kannst |
|---|---|
| Nach 3-5 Tagen | Möglicherweise leicht weicherer Kot (normal!), etwas mehr Urin |
| Nach 1-2 Wochen | Pferd wirkt wacher, aufmerksamer. Bessere Verdauung. |
| Nach 2-3 Wochen | Fell beginnt zu glänzen. Mehr Energie, Bewegungsfreude. |
| Nach 4 Wochen | Deutlich glänzenderes Fell. Fellwechsel läuft besser. Verbesserte Leberwerte. |
| Nach 6-8 Wochen | Pferd insgesamt vitaler. Bessere Leistungsbereitschaft. Stabileres Immunsystem. |
Konkrete Verbesserungen
Fell & Haut
- Glänzendes, gesundes Fell
- Schnellerer Fellwechsel
- Besseres Hautbild
- Weniger Hautprobleme
Energie & Leistung
- Mehr Vitalität
- Bessere Leistungsbereitschaft
- Schnellere Regeneration
- Mehr Bewegungsfreude
Verdauung & Stoffwechsel
- Regelmäßiger Kotabsatz
- Weniger Kotwasser
- Verbesserte Leberwerte
- Weniger angelaufene Beine
Langfristige Effekte (bei regelmäßiger Anwendung)
Jahr 1: Deutlich besserer Fellwechsel, mehr Energie, weniger Infekte
Jahr 2: Stabiles Immunsystem, kaum noch Stoffwechselprobleme, optimale Leberwerte
Jahr 3+: Pferd bleibt länger fit, altert langsamer, weniger chronische Probleme
8. Häufig gestellte Fragen
Warum ist eine Frühjahrskur für Pferde sinnvoll?
Der Winter belastet den Organismus stark: Stallhaltung (schlechtere Luft, weniger Licht), weniger Bewegung, möglicherweise schlechtere Futterqualität. Plus: Im Frühjahr steht der Fellwechsel an (erhöht Stoffwechselbelastung um 40%!). Eine Frühjahrskur bereitet Leber, Nieren und Darm optimal auf diese Phase vor. Es ist das evolutionäre Prinzip der Natur – auch Wildtiere "entgiften" im Frühjahr gezielt durch Fressen von Bitterkräutern!
Wann sollte ich mit der Frühjahrskur starten?
Ideal: 4-6 Wochen VOR dem erwarteten Fellwechsel. Regional unterschiedlich: Süddeutschland oft ab Mitte Februar, Norddeutschland ab März. Orientierung: Wenn die Tageslänge merklich zunimmt (über 10 Stunden). Die Kräuter brauchen 2-3 Wochen bis zur vollen Wirkung – deshalb früh starten! Zu spät ist auch okay – besser spät als nie, auch im April noch sinnvoll.
Welche Kräuter eignen sich für die Frühjahrskur?
Klassische Frühjahrskräuter: Löwenzahn (Bitterstoffe für Leber & Galle), Brennnessel (entschlackend), Mariendistel (Leberschutz), Artischocke (Gallefluss), Goldrute (Nieren). Modern: Kurkuma (antioxidativ). Ideal: Fertige Mischungen wie LEBERWOHL (7 Kräuter, laborgeprüft, optimale Dosierung).
Kann ich die Frühjahrskur mit Weidegang kombinieren?
Ja, perfekte Kombination! Frisches Gras enthält Bitterstoffe, Chlorophyll, Vitamine. ABER: Anweiden langsam! Erste Tage nur 10-15 Minuten, dann täglich steigern. Bei Hufrehe Risiko, EMS oder Cushing: Vorsicht mit frühem Gras (hoher Fruktan-Gehalt!). Ideal: Kräuterkur 2-3 Wochen VOR Weidebeginn starten, dann parallel weiterfüttern.
Muss ich im Herbst nochmal eine Kur machen?
Ja, sehr empfohlen! Die Herbstkur (September-November) bereitet auf den Winter vor und unterstützt den Herbst Fellwechsel. Ideal: 2x jährlich Kuren für optimale Stoffwechsel Gesundheit das ganze Jahr über. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel zur Prävention!
Kann ich die Kur auch bei alten Pferden durchführen?
Ja, sogar besonders empfehlenswert! Alte Pferde profitieren besonders: Stoffwechsel verlangsamt sich im Alter, Entgiftungskapazität nimmt ab. Wichtig: Sanft einschleichen (erste Tage halbe Dosis), auf ausreichend Wasseraufnahme achten, bei Vorerkrankungen (Cushing, Nierenprobleme) vorher mit Tierarzt besprechen.
Mein Pferd hat leicht weicheren Kot – ist das normal?
Ja, das ist völlig normal und sogar ein gutes Zeichen! In den ersten 3-7 Tagen kann der Kot etwas weicher werden – das zeigt, dass die Kräuter wirken. Solange er nicht dünnflüssig ist (echter Durchfall) und das Pferd fit ist, ist alles okay. Nach etwa einer Woche normalisiert sich der Kot wieder. Bei echtem Durchfall: Dosis halbieren und langsamer einschleichen.
Kann ich während der Kur normal trainieren?
Ja, Bewegung ist sogar wichtig! Sie aktiviert Lymphfluss und Stoffwechsel – das unterstützt die Entgiftung. Normales Training, Ausritte, Bodenarbeit – alles erlaubt. Ideal: Täglich 30-60 Minuten moderate Bewegung. Nur intensive Turniere solltest Du vermeiden, da Stress die Leber zusätzlich belastet.