LEBERWOHL – sieben Leber- und Nierenkräuter für Pferde, mit Mariendistelsamen in Arzneibuchqualität. Eine Stoffwechselkur für die Phasen, in denen Leber und Niere am meisten leisten: Fellwechsel, nach einer Wurmkur, im Frühjahr und Herbst.
LEBERWOHL ist kein weiteres Mariendistelprodukt für die Leber allein. Bei der Mariendistel verwenden wir den Samen statt des Krauts – dort sitzt das Silymarin – und sprechen zwei Organe an statt nur einem: Leber und Niere. Dazu das pure Kraut, ohne hohen Wasseranteil, synthetischen Träger oder zugesetzte Nährstoffe. Mariendistelsamen mit geprüftem Silymaringehalt, dazu Kurkuma, Artischocke und Löwenzahn für die Leber sowie Goldrute, Schafgarbe und Odermennig für die Niere.
Bei der Mariendistel zählt der Samen
Silymarin – der wertgebende Stoff der Mariendistel – sitzt fast ausschließlich in der Samenschale, nicht im Kraut. Wer Mariendistelkraut füttert, gibt viel Pflanzenmasse mit wenig Wirkstoff. Das ist keine Behauptung, sondern das Arzneibuch selbst: Die Ph.-Eur.-Monografie der Mariendistel ist über die reife Frucht – den Samen – und einen Mindestgehalt an Silymarin definiert. „Mariendistel in Arzneibuchqualität" bedeutet damit zwangsläufig den Samen mit geprüftem Gehalt. LEBERWOHL verwendet ausschließlich den Samen. Kein Versprechen – ein Gehalt.
Wann ist LEBERWOHL das Richtige?
Im Fellwechsel (Frühjahr und Herbst): Wenn der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft – als 4–6 Wochen Kur zur ernährungsphysiologischen Unterstützung von Leber und Niere.
Nach einer Wurmkur oder Medikamentengabe: In Phasen erhöhter Stoffwechsellast, einige Wochen nach Ende der Gabe.
Bei reichhaltigem Weidegang und für ältere Pferde: Wenn der Stoffwechsel stärker gefordert ist – als wiederkehrende Frühjahrs-/Herbstkur.
Nicht das Richtige? LEBERWOHL ist eine ernährungsphysiologische Kur für das gesunde Pferd, keine Behandlung. Bei Verdacht auf eine Erkrankung der Leber oder Niere gehört das Pferd in tierärztliche Hand – LEBERWOHL ersetzt das nicht.
Wichtig: LEBERWOHL ist ein Ergänzungsfuttermittel und ersetzt nicht die tierärztliche Diagnose und Behandlung. Bei auffälligem Blutbefund, Gelbfärbung der Schleimhäute, deutlichem Gewichtsverlust oder anhaltender Fressunlust immer den Tierarzt konsultieren.
Leber und Niere – zwei Organe, eine Kette
Leber und Niere arbeiten in Reihe. Die Leber ist die zentrale Umbaustation des Stoffwechsels: Sie überführt fettlösliche Stoffwechselprodukte in eine wasserlösliche Form. Ausgeschieden werden diese wasserlöslichen Endprodukte anschließend zu großen Teilen über die Niere. Beide Organe sind also kein getrenntes Thema, sondern zwei Glieder derselben Kette. LEBERWOHL spricht beide an – das ist der vollständigere Ansatz als die Leber-allein-Produkte, und du brauchst dafür ein Produkt, nicht zwei.
Leberkräuter
Mariendistelsamen (geprüfter Silymaringehalt – die „Königin der Leberkräuter"), Kurkuma (Curcumin), Artischocke (Cynarin) und Löwenzahn (Bitterstoffe). Die klassischen Pflanzen für die Leber als Stoffwechselorgan.
Nierenkräuter
Goldrute , Schafgarbe und Odermennig (Gerbstoffe) – traditionell für die Niere, das zweite Glied der Ausscheidungskette. Genau der Teil, den reine Leberprodukte weglassen.
Pferde haben keine Gallenblase
Anders als viele Säugetiere besitzt das Pferd keine Gallenblase – es produziert Galle kontinuierlich, ohne Speicher. Ein gleichmäßiger Gallefluss spielt deshalb für die Fettverdauung und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K) eine besondere Rolle. Genau hier setzen die traditionellen Gallefluss-Kräuter an: Artischocke, Löwenzahn und Kurkuma werden in der Pflanzenheilkunde seit jeher im Zusammenhang mit dem Gallefluss eingesetzt.
Das Zusammenspiel – mehr als die Summe der Teile
Die sieben Kräuter sind entlang dieser Kette ausgewählt, nicht beliebig zusammengestellt. In der Phytotherapie setzt man nicht auf einen einzelnen isolierten Wirkstoff, sondern auf das Zusammenwirken vieler Inhaltsstoffe: leberbezogene Kräuter wie Mariendistel und Kurkuma, die Bitterstoffe aus Artischocke und Löwenzahn, die traditionell mit dem Gallefluss in Verbindung gebracht werden, und die nierenbezogenen Kräuter Goldrute und Odermennig greifen an unterschiedlichen Gliedern der Stoffwechsel- und Ausscheidungskette ineinander. Traditionell geht man davon aus, dass dieses abgestimmte Zusammenspiel mehr ergibt als die Summe der einzelnen Kräuter – die durchdachte, vollständige Kräutermischung statt isolierter oder synthetischer Einzelstoffe.
Die sieben Kräuter in LEBERWOHL
Alle Kräuter entsprechen Arzneibuchqualität (Ph. Eur.) und werden auf Identität, Reinheit und Gehalt geprüft. Die Angaben zeigen die wertgebenden Inhaltsstoffe der jeweiligen Pflanze:
Mariendistelsamen (Silybum marianum)
Die „Königin der Leberkräuter". Der Samen enthält 2–3 % Silymarin-Komplex (Silibinin, Silychristin, Silydianin) – in der Phytotherapie seit Jahrhunderten als traditionelles Leberkraut geschätzt. Mit geprüftem Silymaringehalt nach Ph. Eur.
Kurkuma (Curcuma longa)
Enthält 3–5 % Curcumin, reich an sekundären Pflanzenstoffen. Traditionell im Zusammenhang mit dem Gallefluss und in stoffwechselintensiven Phasen geschätzt.
Artischocke (Cynara scolymus)
Reich an Cynarin und Flavonoiden. Traditionell für Gallefluss und Fettverdauung geschätzt – besonders relevant beim Pferd ohne Gallenblase.
Löwenzahn (Taraxacum officinale)
Bitterstoffe, Flavonoide und Kalium. Traditionell für Gallefluss und Leber eingesetzt und als „Frühjahrskraut" bekannt.
Goldrute (Solidago virgaurea)
Das klassische Nierenkraut. Reich an Flavonoiden (Rutin, Quercetin) und Saponinen. Traditionell im Zusammenhang mit der Durchspülung der Harnwege eingesetzt.
Schafgarbe (Achillea millefolium)
Ätherisches Öl mit Chamazulen und Bitterstoffe. Traditionell für Verdauung und Ausscheidung geschätzt. Während der Trächtigkeit nicht empfohlen.
Odermennig (Agrimonia eupatoria)
Enthält bis zu 10 % Gerbstoffe und Flavonoide. In der Phytotherapie traditionell als Leberkraut geschätzt.
Garantierter Wirkstoffgehalt – gemessen, nicht geschätzt
Kraut ist nicht gleich Kraut: Der Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen schwankt je nach Herkunft, Erntezeitpunkt und Verarbeitung erheblich – nicht aber bei Arzneibuchqualität. Der Silymaringehalt der Mariendistelsamen etwa ist nicht dem Zufall überlassen, sondern auf einen im Europäischen Arzneibuch (Ph. Eur.) definierten Mindestgehalt geprüft. Nicht behauptet – im Labor gemessen.
Das pure Kraut – und was bewusst nicht drin ist
LEBERWOHL ist Phytotherapie, nichts sonst: kein hoher Wasseranteil, kein synthetischer Träger, kein Tonmineral oder Gesteinsmehl als Toxinbinder, kein Streckmittel wie Johannisbrotkern- oder Karottenmehl, keine zugesetzten Vitamine oder Spurenelemente, kein Aroma. Das Kraut ist hier die Zusammensetzung selbst – nicht eine Beigabe auf einem anderen Grundstoff. Als reines Kraut greift LEBERWOHL zudem nicht in die Mineral- und Vitaminbilanz deines Pferdes ein.
Fütterungsempfehlung
LEBERWOHL als 4–6 Wochen Stoffwechselkur
Erhältlich in 500 g sowie als 1 kg und 1,5 kg. Die 500-g-Packung reicht je nach Gewicht rund 2–3,5 Wochen – für eine komplette Kur eignen sich die 1-kg- oder 1,5-kg-Variante. Nach der Kur 4–8 Wochen Pause.
Dosierung nach Körpergewicht
Pferdegewicht
LEBERWOHL täglich
Reichweite je 500 g
300–450 kg
20–25g
ca. 20–25 Tage
450–600 kg
25–30g
ca. 17–20 Tage
Über 600 kg
30–35g
ca. 14–17 Tage
Anwendungshinweise
Fütterung: Unter das Futter mischen. Etwas Öl verbessert die Aufnahme des Curcumins
Kur: 4–8 Wochen – als Frühjahrs- und/oder Herbstkur
Trächtige/laktierende Stuten: Nicht ohne tierärztliche Rücksprache. Im Zweifel auf die Kur verzichten.
Turnierpferde: Als vollständig dosierte Kräutermischung ist LEBERWOHL karenzrelevant – rechtzeitig vor dem Start absetzen, die Karenzzeit und das Regelwerk des Verbandes (FN bzw. FEI) beachten
Begleitend: Ausreichend Wasser (die Niere braucht Flüssigkeit zur Ausscheidung), Bewegung und gutes Heu
Lagerung: Kühl, trocken, lichtgeschützt
Häufig gestellte Fragen
Kurz beantwortet
Wofür ist LEBERWOHL? Eine Stoffwechselkur für Leber und Niere – im Fellwechsel, nach einer Wurmkur und als Frühjahrs- oder Herbstkur.
Wie lange füttern? Als Kur über 4–8 Wochen.
Was steckt drin? 7 Leber- und Nierenkräuter in Arzneibuchqualität, allen voran Mariendistelsamen als „Königin der Leberkräuter".
Garantierter Wirkstoffgehalt? Ja – die Mariendistelsamen sind auf einen im Arzneibuch definierten Silymaringehalt geprüft. Gemessen, nicht behauptet.
Trächtige Stuten? Nicht ohne tierärztliche Rücksprache.
Turniertauglich? Als vollständig dosierte Kräutermischung karenzrelevant – rechtzeitig vor dem Start absetzen.
Warum Mariendistelsamen statt Mariendistelkraut?
Der wertgebende Stoff der Mariendistel – Silymarin – sitzt fast ausschließlich in der Samenschale, nicht im Kraut. Wer Mariendistelkraut füttert, gibt viel Pflanzenmasse mit wenig Wirkstoff. Das ist kein Marketingargument, sondern Arzneibuch: Die Ph.-Eur.-Monografie der Mariendistel ist über die reife Frucht – den Samen – und einen Mindestgehalt an Silymarin definiert. „Mariendistel in Arzneibuchqualität" bedeutet damit zwangsläufig den Samen mit geprüftem Gehalt. LEBERWOHL verwendet ausschließlich den Samen. Die Frage, die sich beim Kauf lohnt: Samen oder Kraut?
Was ist in LEBERWOHL enthalten – und was bewusst nicht?
Sieben Leber- und Nierenkräuter in Arzneibuchqualität: Mariendistelsamen, Kurkuma, Artischocke, Löwenzahn, Goldrute, Schafgarbe und Odermennig. Sonst nichts. Kein hoher Wasseranteil, kein synthetischer Träger, kein Tonmineral oder Gesteinsmehl (das sind Toxinbinder, die im Darm arbeiten und unverdaut ausgeschieden werden – ein anderer Mechanismus als Leberkräuter), kein Streckmittel wie Johannisbrotkern- oder Karottenmehl, keine zugesetzten Vitamine oder Spurenelemente, kein Aroma. Das Kraut ist hier die Zusammensetzung selbst, nicht eine Beigabe auf einem anderen Grundstoff. Als reines Kraut greift LEBERWOHL zudem nicht in die Mineral- und Vitaminbilanz deines Pferdes ein.
Warum spricht LEBERWOHL Leber und Niere zugleich an?
Weil beide Organe in Reihe arbeiten. Die Leber ist die zentrale Umbaustation des Stoffwechsels: Sie überführt fettlösliche Stoffwechselprodukte in eine wasserlösliche Form. Ausgeschieden werden diese wasserlöslichen Endprodukte anschließend zu großen Teilen über die Niere. Leber und Niere sind also kein getrenntes Thema, sondern zwei Glieder derselben Kette – ein Produkt, das nur die Leber anspricht, lässt das zweite Glied weg. LEBERWOHL unterstützt beide ernährungsphysiologisch in einer Mischung: die Leberkräuter (Mariendistelsamen, Kurkuma, Artischocke, Löwenzahn) und die Nierenkräuter (Goldrute, Schafgarbe, Odermennig). Der vollständigere Ansatz – und du brauchst dafür ein Produkt, nicht zwei.
Ist LEBERWOHL eine Entgiftungskur?
Nein – und das ist bewusst so. Die Leber ist das Entgiftungsorgan des Pferdes; sie ist das System, mit dem der Körper selbst entgiftet. Man unterstützt ihre Funktion in Phasen erhöhter Stoffwechsellast – man „entgiftet" oder „reinigt" sie nicht. LEBERWOHL ist deshalb als ernährungsphysiologische Unterstützung gedacht, in den Phasen mit der höchsten Stoffwechselleistung: Fellwechsel, nach einer Wurmkur, im Frühjahr und Herbst. Phytotherapie für den gesunden Stoffwechsel, keine „Reinigungskur".
Warum Kräuter in Arzneibuchqualität?
Silymarin ist eine der am besten untersuchten Pflanzensubstanzen überhaupt – aber sein Gehalt in der Mariendistel schwankt je nach Herkunft enorm. Arzneibuchqualität (Ph. Eur.) bedeutet einen definierten, geprüften Mindestgehalt – derselbe Maßstab, der auch für Arzneimittel in der Humanmedizin gilt. Bei LEBERWOHL ist der Unterschied zwischen Wirkstoff und Deko damit keine Behauptung, sondern eine geprüfte Zahl.
Ab wann sieht man eine Veränderung?
LEBERWOHL ist eine ernährungsphysiologische Kur, kein Medikament mit raschem Akuteffekt – erwarte also keine Veränderung von heute auf morgen. Plane die volle Kur über 4–8 Wochen, eine erste Beobachtungsphase über 2–3 Wochen. Fellwechsel und Stoffwechsel sind natürliche Prozesse, die sich nicht erzwingen lassen, und jedes Pferd reagiert anders. Worum es geht, ist die wiederkehrende Frühjahrs- und Herbstkur, die den Stoffwechsel in seinen leistungsintensivsten Phasen begleitet – nicht ein schneller sichtbarer Effekt.
Kann ich LEBERWOHL mit anderen Produkten zusammen füttern?
Ja – und weil LEBERWOHL pures Kraut ist, greift es nicht in die Mineral- und Vitaminbilanz ein und lässt sich unbedenklich kombinieren. Sinnvoll sind vor allem DARMWOHL (Darm und Leber gemeinsam, besonders im Fellwechsel – fertig kombiniert im FELLWECHSEL-BUNDLE ), HAUTFEIN (über die Leber-Haut-Achse, da die Haut ein Ausscheidungsorgan ist – als HAUT & FELL BUNDLE ) und MAGENWOHL bei zusätzlichem Magenbedarf. Wenn du mehrere Mischungen fütterst, auf zwei Gaben über den Tag verteilen.
Mein Pferd frisst LEBERWOHL nicht – was tun?
Die meisten Pferde nehmen LEBERWOHL gut an. Bei wählerischen Fressern mit halber Dosis beginnen, unter Müsli oder mit Apfel-/Karottenstücken mischen und leicht anfeuchten – etwas Öl verbessert zugleich die Curcumin-Aufnahme. Falls dein Pferd es trotzdem nicht frisst: Geschmacksgarantie – Geld zurück.
Deine Sicherheit
Mariendistelsamen in Arzneibuchqualität
Geprüfter Silymaringehalt nach Ph. Eur.
Von Tierärzten empfohlen
Rezeptur auf Basis tiermedizinischer und pharmazeutischer Expertise
Das pure Kraut
Kein synthetischer Cocktail, kein Ton, kein Füllstoff
Geschmacksgarantie
Frisst dein Pferd es nicht – Geld zurück
Wichtiger Hinweis: LEBERWOHL ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde zur ernährungsphysiologischen Unterstützung in stoffwechselintensiven Phasen. Es ersetzt nicht die tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei auffälligem Blutbefund, Gelbfärbung der Schleimhäute, Gewichtsverlust oder anhaltender Fressunlust bitte immer den Tierarzt konsultieren.
Phytotherapie: Die beschriebenen Eigenschaften der Kräuter basieren auf traditioneller Verwendung in der Pflanzenheilkunde und dokumentierter Fachliteratur.
Trächtigkeit: Nicht ohne tierärztliche Rücksprache bei tragenden oder laktierenden Stuten .
Turniereinsatz: Als vollständig dosierte Kräutermischung karenzrelevant – rechtzeitig vor dem Start absetzen, die Karenzzeit und das Regelwerk des Verbandes (FN bzw. FEI) beachten.
Qualität: Mariendistelsamen und die weiteren Kräuter in Arzneibuchqualität (Ph. Eur.), auf Gehalt und Reinheit laborgeprüft. LEBERWOHL ist ein Ergänzungsfuttermittel, kein Arzneimittel.
Inhalt: 500 g – auch als 1 kg und 1,5 kg erhältlich. Kühl, trocken, lichtgeschützt lagern.