Vorab
Bei Verdacht auf einen Sehnenschaden gehört das Pferd sofort in tierärztliche Untersuchung und bis dahin in Ruhe. Dieser Artikel erklärt Hintergründe und Abläufe, damit Du Befunde und Rehabilitationspläne einordnen kannst – er ist keine Anleitung zur Selbstbehandlung und ersetzt keine Diagnose.
Kurz gesagt: Sehnen bestehen überwiegend aus parallel angeordneten Kollagenfasern und sind im Vergleich zur Muskulatur gering durchblutet – das ist der Grund für den langen Heilungsverlauf. Die Heilung läuft in drei Phasen ab und endet mit dem Umbau von Typ-III- zu Typ-I-Kollagen, der Monate braucht. Der häufigste Fehler in der Rehabilitation ist eine zu frühe Belastungssteigerung: Ein Pferd, das nicht mehr lahmt, hat noch lange keine belastbare Sehne.
Auf einen Blick
- Nicht jeder Sehnenschaden lahmt – Schwellung und Wärme können die einzigen Zeichen sein
- Der Ultraschall führt die Behandlung – Belastungssteigerungen richten sich nach dem Befund, nicht nach dem Kalender
- Drei Heilungsphasen: Entzündung, Reparation, Umbau – letztere dauert am längsten
- Das Hauptrisiko ist der Rückfall durch zu frühe Belastung, nicht die Erstverletzung
- Kollagen braucht Bausteine: Silicium und Vitamin C sind an der Kollagensynthese beteiligt – auf Form und Menge kommt es an
Warum Sehnen so langsam heilen
Sehnen übertragen die Kraft der Muskulatur auf das Skelett. Sie bestehen überwiegend aus parallel angeordneten Kollagenfasern, die enorme Zugkräfte aufnehmen können – im Gegenzug ist ihr Stoffwechsel träge und die Durchblutung im Vergleich zur Muskulatur gering. Beides zusammen erklärt, warum die Heilung Monate statt Wochen braucht.
Oberflächliche Beugesehne
Verläuft direkt unter der Haut an der Rückseite des Röhrbeins. Die am häufigsten betroffene Struktur beim Reitpferd – und die, bei der sich der klassische „Bogen" zeigt. Siehe auch Beugesehnenentzündung beim Pferd.
Tiefe Beugesehne
Liegt tiefer. Im Bereich des Röhrbeins seltener betroffen – im Hufbereich kommen Schäden allerdings durchaus vor und lassen sich dort oft erst im MRT darstellen.
Fesselträger
Stabilisiert das Fesselgelenk. Schäden sind bei Dressur- und Springpferden verbreitet, oft schwieriger zu diagnostizieren und zurückhaltender einzuschätzen. Mehr dazu im Artikel Fesselträgerschaden beim Pferd.
Strecksehnen
An der Vorderseite des Beins gelegen. Verletzungen entstehen hier eher durch äußere Einwirkung als durch Überlastung.
Ausführlich zum Aufbau: Sehnen und Bänder beim Pferd.
Welche Strukturen betroffen sein können
Behandlung und Prognose unterscheiden sich je nach betroffener Struktur und Ausmaß erheblich. Die Einteilung trifft die Tierärztin anhand des Ultraschallbefunds.
Zu den Gradangaben, die man liest
In Ratgebern findet sich häufig eine Einteilung in Grad 1 bis 3 mit fest zugeordneten Heilungsdauern – drei bis vier Monate, sechs bis neun, zwölf und mehr. Diese Zuordnung suggeriert eine Vorhersagbarkeit, die es nicht gibt.
Tatsächlich beurteilt die Tierärztin mehrere Größen gleichzeitig: die Echogenität der Läsion, ihre Ausdehnung in der Länge, den Anteil am Querschnitt und die Lokalisation. Daraus ergibt sich eine Einschätzung – aber keine Zahl, die man vorab in einen Kalender einträgt. Wie lange es dauert, zeigen die Verlaufskontrollen.
Anzeichen erkennen
Je früher ein Schaden auffällt, desto besser die Ausgangslage. Vier Zeichen sind typisch:
| Zeichen | Was auffällt |
|---|---|
| Schwellung | Verdickung entlang der Sehne; bei der oberflächlichen Beugesehne die nach hinten vorgewölbte Kontur, der sogenannte Bogen |
| Wärme | Erhöhte Temperatur im Seitenvergleich – oft das erste Zeichen überhaupt |
| Druckempfindlichkeit | Schmerzreaktion beim Abtasten, im Vergleich zum anderen Bein |
| Lahmheit | Unterschiedlich ausgeprägt – und nicht zwingend vorhanden |
Der wichtigste Punkt
Nicht jeder Sehnenschaden verursacht Lahmheit. Gerade beginnende Schäden fallen unter Umständen nur durch Schwellung und Wärme auf. Umgekehrt heißt das: Wer beim Abtasten eine warme, verdickte oder druckempfindliche Stelle findet, stellt die Arbeit ein und ruft die Tierärztin – auch wenn das Pferd taktrein läuft. Das tägliche Abtasten beider Vorderbeine im Seitenvergleich ist die wirksamste Früherkennung, die es gibt, und sie kostet zwei Minuten.
Zur Abgrenzung anderer Lahmheitsursachen: Pferd lahmt – Ursachen und erste Hilfe.
Die Diagnostik
- Klinische Untersuchung: Abtasten im Seitenvergleich, Beurteilung von Schwellung, Wärme und Schmerzhaftigkeit
- Lahmheitsuntersuchung: Vortraben auf hartem und weichem Boden, Beugeproben, gegebenenfalls diagnostische Anästhesien
- Ultraschall: das zentrale Verfahren – zeigt Lage, Ausdehnung und Beschaffenheit der Läsion und dient anschließend der Verlaufskontrolle
- Röntgen: zum Ausschluss knöcherner Beteiligung
- MRT: bei unklaren Befunden und bei Verdacht auf Schäden im Huf- oder Fesselträgerbereich
Warum die Verlaufskontrolle so wichtig ist
Der Ultraschall ist nicht nur Diagnose-, sondern Steuerungsinstrument. Ob und wann die Belastung gesteigert werden darf, richtet sich nach dem Befund – nicht nach dem Kalender und nicht danach, wie fit das Pferd wirkt. Die Abstände legt die Tierärztin fest; typischerweise wird in Abständen von einigen Wochen kontrolliert.
Die drei Heilungsphasen
Die Sehnenheilung folgt einem festen Ablauf. Wer ihn kennt, versteht, warum Geduld keine Frage der Vorsicht ist, sondern der Biologie.
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Entzündungsphase
Was geschieht: Geschädigtes Gewebe wird abgeräumt, Entzündungszellen wandern ein, neue Blutgefäße sprossen ein. Die Phase dauert Tage bis wenige Wochen.
Was ansteht: Ruhigstellung nach tierärztlicher Vorgabe, Kühlung, gegebenenfalls Bandagen und entzündungshemmende Medikation – letztere ausschließlich nach Verordnung.
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Reparationsphase
Was geschieht: Neue Kollagenfasern werden gebildet. Zunächst entsteht ungeordnetes Gewebe mit hohem Anteil an Typ-III-Kollagen – mechanisch noch nicht belastbar. Diese Phase erstreckt sich über Wochen bis Monate.
Was ansteht: kontrollierte Bewegung im Schritt nach Plan. Bewegung ist hier kein Zugeständnis, sondern notwendig – sie gibt den entstehenden Fasern die Richtung vor.
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Umbauphase
Was geschieht: Das Reparaturgewebe wird schrittweise in Typ-I-Kollagen umgebaut, die Fasern richten sich entlang der Zugrichtung aus. Diese Phase dauert am längsten – viele Monate.
Was ansteht: stufenweise Steigerung von Dauer und Intensität, jede Stufe nach Kontrolle freigegeben.
Der häufigste Fehler
Zu früh zu viel. Die meisten Rückfälle entstehen, weil die Belastung gesteigert wird, sobald das Pferd nicht mehr lahmt und sich fit anfühlt. Die Schmerzfreiheit kommt allerdings lange vor der Belastbarkeit – zwischen beidem liegt die gesamte Umbauphase. Ein Pferd, das wieder munter ist, hat noch keine belastbare Sehne.
Rehabilitation
Der Aufbau erfolgt nach einem individuellen Plan, den die Tierärztin anhand der Befunde festlegt. Die folgenden Grundsätze gelten dabei durchgehend.
Die Regeln, die den Unterschied machen
- Regel: Jede Steigerung erst nach Kontrolle und Freigabe – nicht nach Gefühl und nicht nach Kalender
- Regel: Bei Wärme oder Schwellung sofort zurück auf die vorherige Stufe und Rücksprache halten
- Regel: Ebener, fester Boden – tiefer Sand und unebenes Gelände erhöhen die Belastung
- Regel: Geradeaus vor Zirkel – enge Wendungen erzeugen zusätzliche Scherkräfte
- Regel: Kontrollierte Bewegung statt Freilauf – ein Satz auf der Koppel kann Monate zunichtemachen
- Regel: Der Plan gilt auch dann, wenn das Pferd längst wieder frisch wirkt
Zur Koppel
Unkontrollierte Bewegung ist in der frühen Phase das größte Risiko. Wann ein kleiner, ebener Auslauf möglich ist und ab wann größere Flächen infrage kommen, entscheidet die Tierärztin anhand des Befundes. Die Rückkehr auf die große Koppel gehört ans Ende der Rehabilitation, nicht in ihre Mitte.
Zum systematischen Aufbau: Training zur Unterstützung von Sehnen und Bändern.
Zur Prognose
Viele Pferde werden nach einem Sehnenschaden wieder belastbar und kehren in die Arbeit zurück. Eine allgemeingültige Erfolgsquote lässt sich allerdings nicht angeben – und Zahlen, die das suggerieren, sind mit Vorsicht zu lesen.
Wovon es abhängt
- Betroffene Struktur: Fesselträgerschäden werden häufig zurückhaltender eingeschätzt als Beugesehnenschäden
- Ausmaß und Lokalisation der Läsion
- Nutzung: die Anforderungen an eine Sehne unterscheiden sich zwischen Rennbahn, Springplatz und Freizeitreiterei erheblich
- Konsequenz der Rehabilitation – hier liegt der Faktor, den Du beeinflusst
Das eigentliche Problem ist nicht die Erstverletzung, sondern der Rückfall. Reparaturgewebe erreicht nicht die Qualität der ursprünglichen Sehne, und eine zu früh belastete Stelle ist die typische Schwachstelle. Deshalb entscheidet die Geduld in der Rehabilitation stärker über den Ausgang als jede einzelne Behandlungsmaßnahme.
Vorbeugung
Training
- Ausreichend lange Aufwärmphase im Schritt
- Belastung schrittweise steigern, keine Sprünge im Umfang
- Erholungstage einplanen
- Abwärmen nicht abkürzen
Boden und Hufe
- Zu tiefer Boden überlastet, zu harter erschüttert
- Regelmäßige Hufbearbeitung, an die Stellung angepasst
- Stollen nur wenn erforderlich
Allgemein
- Körperkondition im Blick behalten
- Tägliche Bewegung auch für Boxenpferde
- Beine täglich abtasten – im Seitenvergleich
Bausteine für die Kollagenbildung
Sehnengewebe besteht überwiegend aus Kollagen, und für dessen Synthese braucht der Organismus bestimmte Bausteine und Kofaktoren. Das ist der sachliche Anknüpfungspunkt für eine begleitende Fütterung – und es lohnt, hier genau zu sein.
Silicium und Kieselsäure
Silicium ist am Bindegewebsstoffwechsel beteiligt; Mangelversuche zeigten Störungen von Wachstum und Bindegewebe. In Zellversuchen stimulierte Orthokieselsäure die Synthese von Typ-I-Kollagen – also genau jene Kollagenform, in die das Reparaturgewebe einer Sehne umgebaut wird.
Vitamin C
Ascorbinsäure ist Kofaktor der Hydroxylasen, die Kollagen quervernetzen. Pferde bilden sie in der Leber selbst und decken damit den Bedarf unter normalen Umständen.
Unter Belastung sieht es anders aus: Bei anhaltendem Stress sinken die Plasmakonzentrationen durch vermehrten Verbrauch und renale Ausscheidung – gezeigt etwa nach langem Transport und nach mehrwöchiger intensiver Arbeit. Die körpereigene Bildung reicht dann nicht immer aus.
Was man zu Vitamin C wissen sollte
Die Form entscheidet über die Aufnahme. Reine Ascorbinsäure hat beim Pferd eine schlechte orale Bioverfügbarkeit – in einer Untersuchung an Pferden im Training ließen sich die Plasmawerte oral gar nicht anheben. Mit Ascorbylpalmitat dagegen stiegen sie in einer Studie an Ponys signifikant an, ebenso die Konzentration in der Lungenflüssigkeit.
Dass diese Nährstoffe an der Kollagenbildung beteiligt sind, ist gut begründet; ob eine Zufütterung den Heilungsverlauf beim Pferd verändert, ist nicht untersucht – wie bei fast allen Arzneidrogen stammen die Daten aus der Humanmedizin (Was Belege in der Phytotherapie bedeuten). Was den Ausgang nachweislich bestimmt, sind Diagnostik, kontrollierte Belastungssteigerung und Geduld.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich einen Sehnenschaden frühzeitig?
An Schwellung oder Verdickung entlang der Sehne, an Wärme im Seitenvergleich und an Druckempfindlichkeit beim Abtasten. Lahmheit kann anfangs fehlen – nicht jeder Sehnenschaden lahmt. Deshalb ist das tägliche Abtasten beider Vorderbeine im Seitenvergleich die wirksamste Früherkennung. Bei jedem Verdacht: Arbeit einstellen und Tierärztin rufen.
Wie lange dauert die Heilung?
Monate, und wie viele lässt sich vorab nicht seriös sagen. Verbreitete Angaben, die eine Gradeinteilung mit festen Zeiträumen verknüpfen, suggerieren eine Vorhersagbarkeit, die es nicht gibt. Maßgeblich sind Ausmaß, Lokalisation und Verlauf – und die Umbauphase, in der Reparaturgewebe in belastbares Sehnengewebe umgewandelt wird, dauert am längsten. Auskunft geben die Verlaufskontrollen im Ultraschall.
Warum heilen Sehnen so langsam?
Weil sie im Vergleich zur Muskulatur gering durchblutet sind und einen trägen Stoffwechsel haben. Hinzu kommt, dass nicht nur neues Gewebe entstehen, sondern anschließend umgebaut werden muss: Das zunächst gebildete Typ-III-Kollagen ist mechanisch nicht belastbar und wird über Monate in Typ-I-Kollagen umgewandelt, dessen Fasern sich entlang der Zugrichtung ausrichten.
Darf mein Pferd mit Sehnenschaden auf die Koppel?
In der frühen Phase nicht – unkontrollierte Bewegung ist dort das größte Risiko, ein einzelner Satz kann Monate zunichtemachen. Wann ein kleiner, ebener Auslauf möglich ist und ab wann größere Flächen infrage kommen, entscheidet die Tierärztin anhand des Ultraschallbefunds. Die Rückkehr auf die große Koppel gehört ans Ende der Rehabilitation.
Mein Pferd lahmt nicht mehr – kann ich wieder mehr machen?
Nein, nicht ohne Freigabe. Schmerzfreiheit kommt lange vor Belastbarkeit; dazwischen liegt die gesamte Umbauphase. Genau hier entstehen die meisten Rückfälle. Jede Steigerung erfolgt nach Kontrolle und Freigabe – nicht nach Gefühl und nicht nach Kalender.
Wird mein Pferd wieder voll belastbar?
Viele Pferde werden wieder belastbar und kehren in die Arbeit zurück. Eine allgemeingültige Erfolgsquote lässt sich aber nicht angeben: Es hängt von der betroffenen Struktur, von Ausmaß und Lage der Läsion, von der späteren Nutzung und von der Konsequenz der Rehabilitation ab. Das eigentliche Problem ist nicht die Erstverletzung, sondern der Rückfall – Reparaturgewebe erreicht nicht die Qualität der ursprünglichen Sehne.
Können Nährstoffe oder Kräuter die Heilung unterstützen?
Sehnengewebe besteht überwiegend aus Kollagen. Für dessen Bildung braucht der Körper Bausteine und einige Nährstoffe in kleinen Mengen — dazu gehören Eiweiß, Vitamin C, Kupfer, Mangan, Zink und Silicium. Fehlt einer davon, entsteht kein stabiles Gewebe; das ist der belegte Teil. Nicht gezeigt ist der Umkehrschluss, dass eine zusätzliche Gabe den Heilungsverlauf beschleunigt — dazu fehlen kontrollierte Untersuchungen am Pferd, wie bei fast allen Arzneidrogen. Sinnvoll ist deshalb, die Grundversorgung zu prüfen, statt einzelne Nährstoffe hoch zu dosieren.
Braucht mein Pferd Vitamin C, obwohl es welches selbst bildet?
Unter normalen Umständen deckt die körpereigene Bildung in der Leber den Bedarf. Bei anhaltendem Stress sinken die Plasmakonzentrationen jedoch – gezeigt nach langem Transport und nach mehrwöchiger intensiver Arbeit. Zwei Punkte gehören dazu: Reine Ascorbinsäure hat beim Pferd eine schlechte orale Bioverfügbarkeit, mit Ascorbylpalmitat ließen sich die Werte dagegen signifikant anheben. Und nach längerer Gabe lagen die Werte ein bis drei Wochen unter dem Ausgangsniveau – deshalb kurweise und ausschleichend statt dauerhaft.
Weiterführende Artikel
- Sehnen und Bänder beim Pferd – Anatomie und Pflege
- Fesselträgerschaden beim Pferd – Ursachen und Behandlung
- Beugesehnenentzündung beim Pferd
- Training zur Unterstützung von Sehnen und Bändern
- Pferd lahmt – Ursachen und erste Hilfe
- Gallen beim Pferd – harmlos oder Warnsignal?
- Bindegewebe beim Pferd stärken
- Kräuterqualität beim Pferd: Arzneibuch, Bio, Futtermittel
Quellen
- Ross, M. W. & Dyson, S. J.: Diagnosis and Management of Lameness in the Horse
- Smith, R. K. W.: Tendon and Ligament Injuries. In: Equine Surgery
- Stashak, T. S.: Adams' Lameness in Horses
- Dowling, B. A. et al. (2000): Superficial digital flexor tendonitis in the horse. Equine Veterinary Journal
- Reffitt, D. M. et al. (2003): Orthosilicic acid stimulates collagen type 1 synthesis and osteoblastic differentiation in human osteoblast-like cells in vitro. Bone 32(2)
- Deaton, C. M. et al. (2003): Pulmonary bioavailability of ascorbic acid in an ascorbate-synthesising species, the horse. Free Radical Research 37(4)
- Untersuchung zur Ascorbinsäure-Supplementierung bei Absetzern nach längerem Transport – zur Frage der Dauer der Gabe
- CliniTox, Vetsuisse-Fakultät Universität Zürich: Datenbank zu Pflanzengiften, Eintrag Equisetum sp.
- Europäisches Arzneibuch (Ph. Eur.), EDQM: Monographie Equiseti herba