Kurz gesagt: Im Winter verbringen Pferde mehr Zeit im Stall, und gleichzeitig wird weniger gelüftet. Was dabei in der Luft schwebt – Staub, Schimmelpilzsporen und Ammoniak – atmet das Pferd über viele Stunden ein. Der größte Hebel für die Atemwege liegt deshalb nicht in der Fütterung, sondern in Lüftung, Einstreu und Raufutter. Und die wirksamste Maßnahme kostet nichts: mehr frische Luft.
Auf einen Blick
- Lieber kalt und frisch als warm und stickig – Pferde vertragen Kälte gut, schlechte Luft nicht
- Dauerlüftung schlägt Stoßlüften, ohne direkte Zugluft auf das Pferd
- Heu ist die größte Staubquelle – und die Nase steckt beim Fressen mittendrin
- Bedampfen schlägt Wässern: Hitze wirkt auf Sporen, Wasser bindet nur vorübergehend
- Wenn Du Ammoniak riechst, ist es für die Pferdelunge längst zu viel
Warum der Winter die kritische Zeit ist
Die Atemwege des Pferdes bewegen erhebliche Luftmengen: In Ruhe strömen bei jedem Atemzug mehrere Liter durch Nase, Rachen und Lunge, unter Belastung ein Vielfaches davon. Alles, was in der Stallluft schwebt, geht denselben Weg.
Was im Winter zusammenkommt
- Mehr Stallzeit – die Pferde stehen länger drinnen
- Weniger Lüftung – Fenster und Türen bleiben geschlossen
- Mehr Ammoniak – aus Urin, der sich in der Einstreu zersetzt
- Mehr Staub – aus Heu, Stroh und Einstreu, in trockener Luft
- Schimmelpilzsporen – in Raufutter und Einstreu
Was dazu belegt ist
Der Zusammenhang zwischen Stallhaltung und Atemwegsentzündung ist untersucht. Eine viel zitierte Arbeit trägt den Titel Stabling is associated with airway inflammation in young Arabian horses – Aufstallung ging dort mit messbarer Entzündung in den Atemwegen einher, bei Pferden ohne erkennbare Beschwerden.
In einer weiteren Untersuchung in einem Rennstall lagen einatembarer Staub und Pilzbestandteile während der Winteraufstallung höher, und in der Lungenspülflüssigkeit zeigte sich eine mehrfach erhöhte Ausschüttung eines Entzündungsbotenstoffs. Zur Einordnung: Diese Untersuchung umfasste nur wenige Pferde mit vollständigen Daten.
Zu Prozentzahlen, die kursieren
Man liest häufig, ein bestimmter Anteil der Stallpferde habe im Winter entzündete Atemwege – meist mit Verweis auf ein Konsenspapier von 2007. Dieses Papier ist allerdings eine Übersicht über den Wissensstand, keine Prävalenzstudie, und es wurde 2016 durch eine überarbeitete Fassung abgelöst. Belastbar ist die Richtung: Aufstallung und Luftbelastung gehen mit Atemwegsentzündungen einher. Eine allgemeingültige Prozentzahl lässt sich daraus nicht ableiten.
Das eigentliche Problem: Es tut sich lange nichts
Viele Pferde mit messbarer Entzündung in den Atemwegen husten nicht und haben keinen Nasenausfluss. Auffällig wird oft zuerst etwas anderes: Das Pferd braucht länger zum Aufwärmen, kommt schneller außer Atem, mag nicht mehr so recht. Wer auf Husten wartet, wartet auf ein Zeichen, das ausbleiben kann.
Zum Begriff equines Asthma
Die Fachwelt hat die Bezeichnungen 2016 vereinheitlicht. Equines Asthma ist heute der Oberbegriff; unterschieden werden eine milde bis moderate und eine schwere Form. Ältere Bezeichnungen wie IAD, RAO, COB oder „Dämpfigkeit" beschreiben dieselben Krankheitsbilder in überholter Terminologie. Was davon vorliegt, klärt die tierärztliche Untersuchung.
Die drei Belastungen in der Stallluft
Ammoniak
Entsteht, wenn sich Urin in der Einstreu zersetzt. Es ist ein reizendes Gas, das die Schleimhäute der Atemwege angreift. Ammoniak ist schwerer als Luft und sammelt sich bodennah – also genau dort, wo ein liegendes oder fressendes Pferd atmet.
Feinstaub
Aus Heu, Stroh und Einstreu. Entscheidend ist die Partikelgröße: Große Teilchen bleiben in den oberen Atemwegen hängen, sehr kleine gelangen bis in die feinsten Verzweigungen der Lunge. Sichtbar ist im Lichtstrahl nur der gröbere Anteil.
Schimmelpilzsporen
In Raufutter, Einstreu und an feuchten Wänden. Sie sind ein wesentlicher Auslöser allergischer Reaktionen der Atemwege. Sichtbarer Schimmel ist nicht die Voraussetzung – auch optisch einwandfreies Heu enthält Sporen.
Der einfachste Test, den es gibt
Geh in die Box und bück Dich auf die Höhe, in der Dein Pferd frisst und liegt. Riechst Du Ammoniak? Siehst Du Staub im einfallenden Licht?
Wenn ja, ist die Belastung zu hoch. Die menschliche Nase ist kein empfindliches Messgerät, und sie gewöhnt sich zudem innerhalb von Minuten an einen Geruch. Wer täglich im Stall ist, riecht am wenigsten. Deshalb: bewusst prüfen, am besten direkt nach dem Betreten – oder jemanden fragen, der selten kommt.
Lüftung: der größte Hebel
Lieber kalt und frisch als warm und stickig
Das ist der wichtigste Satz zu diesem Thema. Gesunde Pferde mit Winterfell vertragen niedrige Temperaturen gut – ihre thermoneutrale Zone liegt deutlich unter der des Menschen. Was sie nicht vertragen, ist Luft voller Staub und Reizgase. Wer die Fenster schließt, weil er selbst friert, tauscht ein Problem, das keines ist, gegen eines, das eines ist.
Wie gut gelüftet wird
- Maßnahme: Dauerlüftung statt Stoßlüften – gleichmäßiger Luftaustausch ist wirksamer als gelegentliches Öffnen
- Maßnahme: Abluft oben, Zuluft unten – warme, verbrauchte Luft steigt auf; Dachreiter oder Firstöffnung führen sie ab
- Maßnahme: Fenster auch im Winter mindestens gekippt
- Maßnahme: Obere Türhälfte offen, wo es geht
- Maßnahme: Keine Folien und Planen vor Öffnungen – sie unterbinden den Luftwechsel
- Maßnahme: Keine direkte Zugluft auf das stehende Pferd
Und was noch mehr bringt
Zeit draußen. Keine Lüftungsmaßnahme erreicht die Luftqualität eines Auslaufs. Jede Stunde, die ein Pferd im Winter draußen verbringt, ist eine Stunde ohne Stallstaub – auch bei ungemütlichem Wetter, auch auf einem kleinen Paddock.
Die Einstreu
| Einstreu | Staubbelastung | Einordnung |
|---|---|---|
| Stroh | Hoch | Die traditionelle Variante – und die staubigste. Wird zudem gefressen, was die Sporenaufnahme erhöht. Für atemwegsempfindliche Pferde ungeeignet |
| Späne, entstaubt | Gering | Verbreitete Alternative, gut verfügbar |
| Holzpellets | Sehr gering | Binden Feuchtigkeit gut; für empfindliche Pferde eine der besseren Optionen |
| Leinstroh | Gering | Hohe Saugfähigkeit, entsprechend höherer Preis |
| Miscanthus | Gering | Nachwachsend, gute Saugfähigkeit |
| Papier | Sehr gering | Sehr staubarm, in der Handhabung gewöhnungsbedürftig |
Was unabhängig von der Sorte zählt
- Nicht im Stall lagern – Vorräte gehören in einen anderen Raum
- Ausreichend dick einstreuen – dünne Einstreu bedeutet mehr Kontakt mit dem Untergrund und mehr Ammoniak
- Funktionierende Drainage – Urin muss ablaufen können
- Nicht einstreuen oder fegen, während das Pferd in der Box steht
Heu: bedampfen, wässern oder trocken
Raufutter ist die größte Staubquelle im Stall – und die Belastung trifft besonders unmittelbar, weil das Pferd beim Fressen die Nase mitten hineinsteckt und dabei tief einatmet.
| Vorgehen | Was es bewirkt | Wo die Grenze liegt |
|---|---|---|
| Trocken füttern | Kein Aufwand, Nährstoffe unverändert | Volle Staub- und Sporenbelastung |
| Wässern | Bindet Staub, solange das Heu feucht ist | Sporen bleiben lebensfähig; lösliche Nährstoffe gehen ins Wasser; nasses Heu verdirbt rasch |
| Bedampfen | Hitze wirkt auf Sporen und Keime; Nährstoffe bleiben weitgehend erhalten | Anschaffung und Zeitaufwand; auch bedampftes Heu ist begrenzt haltbar |
Wenn kein Bedampfer da ist
- Kurz wässern und zügig verfüttern – besser als trocken, aber nicht stehen lassen
- Heu draußen aufschütteln, nicht in der Box
- Bodennah füttern statt aus hohen Raufen – dabei kann Sekret besser ablaufen, und das Pferd atmet nicht von unten in die Staubwolke
- Auf die Qualität achten: Ein muffiger Geruch, Staubwolken beim Öffnen oder graue Stellen sind Ausschlusskriterien, unabhängig vom Preis
Zur Haltbarkeit nach der Behandlung
Feuchtes Heu ist ein guter Nährboden. Gewässertes Heu gehört zügig verfüttert, bedampftes hält etwas länger, aber auch nicht beliebig. Genaue Zeiten hängen von Temperatur und Verfahren ab – die Herstellerangabe des Geräts ist hier maßgeblicher als eine Faustregel aus dem Internet.
Ausmisten
Je weniger sich zersetzt, desto weniger Ammoniak entsteht. Der Takt hängt von Haltungsform und Einstreu ab – das Prinzip nicht.
-
Täglich
Äpfel entfernen, nasse Stellen ausgraben, Futter- und Tränkgefäße reinigen.
-
Regelmäßig
Einstreu wenden, feuchte Bereiche bis zum Untergrund räumen, ausreichend nachstreuen.
-
In größeren Abständen
Box komplett räumen, Boden abtrocknen lassen. Wände abkehren – Spinnweben sind Staubfänger.
Der Punkt, der am meisten bringt
Pferde nicht im Stall lassen, während gemistet und gefegt wird. Beim Ausmisten steigt die Staubbelastung in der Luft stark an – wer die Pferde in dieser Zeit auf den Auslauf stellt, erspart ihnen die konzentrierteste Belastung des Tages. Danach gut durchlüften, bevor sie zurückkommen.
Und zum Kalk
Kalk wird verbreitet zum Binden von Feuchtigkeit gestreut. Zu bedenken ist, dass auch Kalk stauben kann. Wenn er verwendet wird, dann bei abwesendem Pferd, sparsam und mit anschließendem Lüften – und in der Menge, die der Boden braucht, nicht flächendeckend.
Checkliste für den Stall
Gebäude
- Punkt: Dauerlüftung eingerichtet
- Punkt: Abluft oben möglich
- Punkt: Keine direkte Zugluft
- Punkt: Spinnweben entfernt
- Punkt: Drainage funktioniert
Einstreu und Raufutter
- Punkt: Staubarme Einstreu geprüft
- Punkt: Vorräte außerhalb gelagert
- Punkt: Heuqualität kontrolliert
- Punkt: Bedampfen oder Wässern möglich
- Punkt: Bodennahe Fütterung eingerichtet
Ablauf
- Punkt: Pferde beim Misten draußen
- Punkt: Nach dem Misten gelüftet
- Punkt: Mist nicht am Stall gelagert
- Punkt: Gefäße regelmäßig gereinigt
Beobachtung
- Punkt: Ammoniaktest auf Pferdehöhe
- Punkt: Staub im Lichtstrahl geprüft
- Punkt: Atmung in Ruhe beobachtet
- Punkt: Erholung nach Arbeit im Blick
Woran Du etwas merkst
Frühe Zeichen sind unspezifisch
- Längere Aufwärmphase – das Pferd braucht mehr Zeit, bis es rund läuft
- Schnellere Erschöpfung und langsamere Erholung nach der Arbeit
- Vereinzeltes Husten zu Beginn der Arbeit, das sich später verliert
- Veränderte Atmung in Ruhe – erkennbar an der Flankenbewegung
- Nasenausfluss, auch geringer und einseitig
Wann das Pferd untersucht gehört
Bei Fieber, erschwerter Atmung, eitrigem Nasenausfluss, deutlichem Leistungsabfall oder Husten, der länger besteht. Dahinter kann eine Infektion stecken, equines Asthma oder anderes – was davon, klärt die Untersuchung. Stallhygiene ist Vorbeugung und Begleitung, keine Behandlung.
Häufige Fragen
Warum ist Stallhygiene im Winter besonders wichtig?
Weil mehrere Dinge zusammenkommen: Die Pferde stehen länger im Stall, es wird weniger gelüftet, und in der Einstreu entsteht mehr Ammoniak. Der Zusammenhang zwischen Aufstallung und Atemwegsentzündung ist untersucht – eine viel zitierte Arbeit beschreibt messbare Entzündungen bei aufgestallten Pferden ohne erkennbare Beschwerden. Der Hebel liegt damit weniger in der Fütterung als in Lüftung, Einstreu und Raufutter.
Friert mein Pferd bei offenen Fenstern?
Gesunde Pferde mit Winterfell vertragen niedrige Temperaturen gut; ihre thermoneutrale Zone liegt deutlich unter der des Menschen. Schlechte Luft dagegen schädigt die Atemwege. Wer die Fenster schließt, weil er selbst friert, tauscht ein Problem, das keines ist, gegen eines, das eines ist. Wenn ein Pferd tatsächlich Wärme braucht – alt, geschoren, krank oder unterernährt –, ist die Decke die Antwort, nicht das geschlossene Fenster.
Wie erkenne ich schlechte Stallluft?
Bück Dich auf die Höhe, in der Dein Pferd frisst und liegt – Ammoniak ist schwerer als Luft und sammelt sich bodennah. Riechst Du es dort, ist die Belastung zu hoch. Achte außerdem auf Staub im einfallenden Licht, beschlagene Fenster und verstaubte Spinnweben. Wichtig: Die Nase gewöhnt sich innerhalb von Minuten an einen Geruch. Wer täglich im Stall ist, riecht am wenigsten – prüfe deshalb direkt nach dem Betreten oder frage jemanden, der selten kommt.
Welche Einstreu eignet sich für empfindliche Pferde?
Staubarme Varianten: entstaubte Späne, Holzpellets, Leinstroh, Miscanthus oder Papier. Stroh ist die staubigste Variante und wird zudem gefressen, was die Sporenaufnahme erhöht – für atemwegsempfindliche Pferde ist es ungeeignet. Unabhängig von der Sorte gilt: ausreichend dick einstreuen, Vorräte außerhalb des Stalls lagern und nicht einstreuen, während das Pferd in der Box steht.
Heu bedampfen oder wässern?
Bedampfen ist die gründlichere Methode: Die Hitze wirkt auf Sporen und Keime, und die Nährstoffe bleiben weitgehend erhalten. Wässern bindet Staub nur, solange das Heu feucht ist – die Sporen bleiben lebensfähig, und lösliche Nährstoffe gehen ins Wasser über. Beides gilt: Feuchtes Heu ist ein guter Nährboden und gehört zügig verfüttert. Die genauen Zeiten hängen vom Verfahren ab; die Herstellerangabe des Geräts ist maßgeblicher als eine allgemeine Faustregel.
Was bringt bodennahe Fütterung?
Zweierlei. Bei gesenktem Kopf kann Sekret aus den oberen Atemwegen besser ablaufen – das entspricht der natürlichen Fresshaltung. Und das Pferd atmet nicht von unten in eine Staubwolke, wie es bei hoch angebrachten Raufen der Fall ist. Wenn zwischen hoher Raufe und Bodenfütterung zu wählen ist, spricht für die Atemwege alles für den Boden.
Was ist beim Ausmisten am wichtigsten?
Dass die Pferde dabei nicht in der Box stehen. Beim Misten und Fegen steigt die Staubbelastung stark an – wer die Pferde in dieser Zeit auf den Auslauf stellt, erspart ihnen die konzentrierteste Belastung des Tages. Danach gut durchlüften, bevor sie zurückkommen. Das kostet nichts und wirkt mehr als die meisten anderen Maßnahmen.
Was ist equines Asthma?
Der Oberbegriff, auf den sich die Fachwelt 2016 verständigt hat. Unterschieden werden eine milde bis moderate und eine schwere Form. Ältere Bezeichnungen wie IAD, RAO, COB oder „Dämpfigkeit" beschreiben dieselben Krankheitsbilder in überholter Terminologie. Was im Einzelfall vorliegt, klärt die tierärztliche Untersuchung – dieser Artikel behandelt die Haltungsbedingungen, nicht die Diagnostik.
Stimmt es, dass 80 Prozent der Stallpferde im Winter entzündete Atemwege haben?
Diese Zahl kursiert, meist mit Verweis auf ein Konsenspapier von 2007. Das Papier ist allerdings eine Übersicht über den Wissensstand und keine Prävalenzstudie; 2016 wurde es durch eine überarbeitete Fassung abgelöst. Belastbar ist die Richtung: Aufstallung und Luftbelastung gehen mit Atemwegsentzündungen einher, und viele betroffene Pferde zeigen keine erkennbaren Beschwerden. Eine allgemeingültige Prozentzahl lässt sich daraus nicht ableiten.
Wann gehört mein Pferd zur Tierärztin?
Bei Fieber, erschwerter Atmung, eitrigem Nasenausfluss, deutlichem Leistungsabfall oder Husten, der länger besteht. Dahinter kann eine Infektion stecken, equines Asthma oder anderes. Stallhygiene ist Vorbeugung und Begleitung – sie ersetzt keine Untersuchung und keine Behandlung.
Weiterführende Artikel
Quellen
- Holcombe, S. J. et al. (2001): Stabling is associated with airway inflammation in young Arabian horses. Equine Veterinary Journal 33
- Couëtil, L. L. et al. (2016): Inflammatory Airway Disease of Horses – Revised Consensus Statement. Journal of Veterinary Internal Medicine 30 – ersetzt die Fassung von 2007
- Elfman, L. et al.: Markers of respiratory inflammation in horses in relation to seasonal changes in air quality in a conventional racing stable
- Millerick-May, M. L. et al. (2013): Local airborne particulate concentration is associated with visible tracheal mucus in Thoroughbred racehorses. Equine Veterinary Journal 45
- Clements, J. M. & Pirie, R. S. (2007): Respirable dust concentrations in equine stables. Research in Veterinary Science 83
- Ivester, K. M. et al. (2014): Environmental exposures and airway inflammation in young Thoroughbred horses. Journal of Veterinary Internal Medicine 28