DARMWOHL – bei Kotwasser, nach Wurmkur und nach Antibiotika beim Pferd. 6 Darmkräuter in Arzneibuchqualität zur Pflege der Darmschleimhaut und des Mikrobioms. Mit Bitterstoffen (Andorn, Wegwarte) und Gerbstoffen (Odermennig, Schafgarbe). Laborgeprüft mit garantiertem Wirkstoffgehalt. Von Tierärzten empfohlen.
Die Rezeptur vereint bitterstoffreiche Kräuter (Andorn, Wegwarte mit präbiotischem Inulin), gerbstoffhaltige Kräuter (Odermennig, Schafgarbe) und traditionelle Darmkräuter (Erdrauchkraut, Sanikel). Alle verwendeten Kräuter werden im Labor geprüft – nach dem gleichen Standard, der auch für Arzneimittel in der Humanmedizin vorgeschrieben ist.
Wann ist DARMWOHL das Richtige?
Nach Antibiotika: Antibiotika unterscheiden nicht zwischen guten und schlechten Bakterien – sie senken die Artenvielfalt im Darm nachweislich, mit nur langsamer Erholung. Hier lohnt der gezielte Wiederaufbau, statt nur ein Symptom zu dämpfen. Mindestens 6–8 Wochen.
Nach Wurmkur: Eine Wurmkur senkt die mikrobielle Vielfalt im Darm nachweislich – meist vorübergehend, aber individuell unterschiedlich stark. Eine gezielte Kur kann die Erholungsphase begleiten. Direkt am Tag der Wurmkur starten, 4–6 Wochen.
Bei Kotwasser: Kotwasser ist meist multifaktoriell (oft bakterielle Belastung über das Heu). Kurzfristig lässt sich das Symptom dämpfen – nachhaltig braucht es einen funktionsfähigen Darm. 6–8 Wochen füttern, parallel das Management optimieren.
Im Fellwechsel: Frühjahr und Herbst ist der Stoffwechsel erhöht – das ist vor allem ein Fall für die Leber. Da der Fellwechsel zugleich mit der saisonalen Futterumstellung zusammenfällt, die die Darmflora nachweislich verändert, versorgt das FELLWECHSEL-BUNDLE beides gezielt: LEBERWOHL den Stoffwechsel, DARMWOHL die Futterumstellung.
Bei Futterumstellung und Anweidezeit: 2 Wochen vor bis 4 Wochen nach der Umstellung. Ideal als ANWEIDE-BUNDLE mit MAGENWOHL.
Bei weichem Kot und Verdauungsproblemen: Bei Matschkot, Blähungen, unverdauten Futterbestandteilen oder schlechter Futterverwertung.
Wichtig: DARMWOHL ist ein Ergänzungsfuttermittel und ersetzt nicht die tierärztliche Diagnose und Behandlung. Bei anhaltendem Kotwasser, Durchfall oder Gewichtsverlust immer den Tierarzt konsultieren.
80% der Immunzellen sitzen im Darm
Der Darm ist das größte Immunorgan des Pferdes. Eine gestörte Darmflora (Dysbiose) beeinträchtigt nicht nur die Verdauung sondern das gesamte Wohlbefinden. 95% des Serotonins wird im Darm produziert (Darm-Hirn-Achse). Die Darmflora besteht aus Billionen nützlicher Mikroorganismen die Rohfaser fermentieren und kurzkettige Fettsäuren produzieren – die Hauptenergiequelle des Pferdes. Wurmkuren, Antibiotika, Stress und Futterwechsel können dieses Gleichgewicht stören.
DARMWOHL in drei Bundles
FELLWECHSEL-BUNDLE (DARMWOHL + LEBERWOHL): Im Fellwechsel – Darm und Leber gemeinsam versorgen.
ANWEIDE-BUNDLE (DARMWOHL + MAGENWOHL): Bei Futterumstellung und Anweidezeit – Darm und Magen gemeinsam versorgen.
NERVEN-BUNDLE (DARMWOHL + NERVENSTARK): Bei stressbedingtem Kotwasser – Darm und Nervensystem (Darm-Hirn-Achse).
Die 6 Kräuter in DARMWOHL
Alle verwendeten Kräuter entsprechen Arzneibuchqualität (Ph. Eur.) und werden chargenweise im Labor auf Identität, Reinheit und Wirkstoffgehalt geprüft:
Andorn (Marrubium vulgare)
Das Bitterstoffkraut. Enthält bis zu 1% Marrubiin – einer der intensivsten pflanzlichen Bitterstoffe. Bitterstoffe aktivieren Rezeptoren auf der Zunge und regen reflektorisch die gesamte Verdauungstätigkeit an. Bereits Hildegard von Bingen schätzte Andorn.
Wegwarte (Cichorium intybus)
Die präbiotische Wurzel. Enthält bis zu 40% Inulin – ein Präbiotikum das als „Futter“ für die guten Darmbakterien dient. Zusätzlich Bitterstoffe für die Verdauung. Traditionell bei der Darmflora eingesetzt.
Odermennig (Agrimonia eupatoria)
Das Gerbstoffkraut. Bis zu 10% Gerbstoffe (Tannine) – eines der gerbstoffreichsten heimischen Kräuter. Gerbstoffe haben adstringierende (zusammenziehende) Eigenschaften. Traditionell bei der Darmschleimhaut eingesetzt.
Schafgarbe (Achillea millefolium)
Über 100 verschiedene Inhaltsstoffe: Chamazulen, Gerbstoffe, Bitterstoffe und Flavonoide. Verbindet Bitter- und Gerbstoffkomponente. Traditionell bei Verdauung und Magen-Darm-Trakt eingesetzt.
Erdrauchkraut (Fumaria officinalis)
Enthält Alkaloide (Protopin, Fumarin). In der Phytotherapie traditionell bei der engen Verbindung zwischen Leber und Darm eingesetzt – Erdrauch ist ein Klassiker für beide Organe.
Sanikelkraut (Sanicula europaea)
Der Name kommt vom lateinischen „sanare“ (heilen). Enthält Saponine, Gerbstoffe und ätherische Öle. Traditionell bei der Darmschleimhaut und dem Magen-Darm-Trakt eingesetzt.
Garantierter Wirkstoffgehalt – warum das bei Darmkräutern entscheidend ist
Andorn ist nicht gleich Andorn. Der Marrubiin-Gehalt (Bitterstoff) variiert enorm je nach Herkunft und Verarbeitung – nicht aber bei Arzneibuchqualität. Der in DARMWOHL verwendete Andorn enthält nachweislich hohe Bitterstoffgehalte, unser Odermennig nachweislich hohe Gerbstoffgehalte – alles nach den Vorgaben des Europäischen Arzneibuchs (Ph. Eur.). Nicht behauptet – im Labor gemessen.
Das Zusammenspiel – mehr als die Summe der Teile
Die Stärke von DARMWOHL liegt nicht in einem einzelnen Wirkstoff, sondern im Zusammenspiel dreier Wirkebenen. In der Phytotherapie geht man traditionell davon aus, dass eine vollständige Kräutermischung mehr leistet als ein isolierter Einzelstoff – und genau deshalb greift DARMWOHL den Darm nicht von einer Seite an, sondern von dreien:
Die Bitterstoffe (Andorn, Wegwarte) regen reflektorisch die gesamte Verdauungstätigkeit an. Das Inulin der Wegwarte ist ein echtes Präbiotikum – Futter für die guten Darmbakterien und damit der Baustein für den Mikrobiom-Aufbau. Die Gerbstoffe (Odermennig, Schafgarbe) unterstützen traditionell die Darmschleimhaut. Erdrauch verbindet Leber und Darm, Sanikel ergänzt die Schleimhaut-Komponente. So wird nicht ein Symptom gedämpft, sondern an Verdauung, Mikrobiom und Schleimhaut zugleich angesetzt – eine vollständige Kräutermischung statt eines isolierten Einzelstoffs.
Fütterungsempfehlung
1 kg DARMWOHL reicht 29–50 Tage
Als Kur, so lange der Darm sie braucht. Nach Wurmkur, nach Antibiotika, bei Kotwasser, im Fellwechsel oder bei Futterumstellung.
Dosierung nach Pferdegewicht
Pferdegewicht
Tägliche Menge
Reichweite (1 kg)
300–450 kg
20–25g
ca. 40–50 Tage
450–600 kg
25–30g
ca. 33–40 Tage
Über 600 kg
30–35g
ca. 29–33 Tage
Anwendungshinweise
Nach Wurmkur: Direkt am Tag der Wurmkur starten, 4–6 Wochen füttern
Nach Antibiotika: Mindestens 6–8 Wochen für die Mikrobiom-Regeneration
Bei Kotwasser: 6–8 Wochen, parallel Management optimieren (Raufutter, Stress)
Im Fellwechsel: 4–6 Wochen, ideal als FELLWECHSEL-BUNDLE mit LEBERWOHL
Bei Futterumstellung: 2 Wochen vor bis 4 Wochen nach der Umstellung
Raufutter: Ausreichend Heu ist die Basis für jede Darmflora – mind. 1,5 kg/100 kg Körpergewicht
Turniereinsatz: Als vollständig dosierte Kräutermischung karenzrelevant – rechtzeitig vor dem Start absetzen, die Karenzzeit und das Regelwerk des Verbandes (FN bzw. FEI) beachten.
Lagerung: Kühl, trocken, lichtgeschützt (Bitterstoffe lichtempfindlich)
Symptom dämpfen oder den Darm aufbauen?
Der Markt für Darmprodukte ist groß und unübersichtlich – Pulver, Pellets, Säfte, Hefen, Tonerden. Hinter der Vielfalt stehen aber im Grunde nur zwei Philosophien: das Symptom dämpfen oder den Darm so weit bringen, dass er die Belastung selbst wegsteckt.
Vier Ansätze im Vergleich
Ansatz
Was er macht
Reichweite
Mineralbinder (Tonerde, Huminsäure)
Bindet überschüssiges Wasser im Darm
Wirkt nur solange gefüttert – für die Dauergabe aber ungeeignet, da unspezifisch auch wichtige Mineral- und Spurenstoffe gebunden und ausgeleitet werden
Zugeführte Kulturen (Hefe, Postbiotika)
Führt Mikroorganismen von außen zu
Siedeln sich nicht dauerhaft an – nach dem Absetzen sind sie wieder weg, das eigene Mikrobiom wird nicht aufgebaut
Isolierte Präbiotika-Pulver
Füttern die guten Bakterien (Inulin, FOS)
Versorgt nur die Bakterien – Verdauung und Schleimhaut bleiben außen vor, also nur ein Teil des Darms wird angesprochen
DARMWOHL (Kräuter-Kur)
Verdauung anregen + Bakterien füttern (Inulin) + Schleimhaut stützen
Ziel ist ein Darm, der nach der Kur wieder ohne Unterstützung auskommt
Der ehrliche Test: Was passiert nach dem Absetzen?
Viele Halter kennen die Erfahrung: Das Produkt wirkt – aber kaum ist es weg, ist auch das Kotwasser zurück. Das ist kein Zufall, sondern die Logik dahinter: Ein gedämpftes Symptom muss dauerhaft gedämpft werden. Genau deshalb setzen viele Produkte auf Dauerfütterung oder Abo-Modelle.
DARMWOHL verfolgt den umgekehrten Weg. Statt ein Symptom dauerhaft zu unterdrücken, zielt die Kur darauf ab, Verdauung, Mikrobiom und Schleimhaut so zu unterstützen, dass der Darm seine Aufgabe wieder selbst übernimmt. Das ist gerade nach Antibiotika der entscheidende Punkt: Hier ist das Mikrobiom nachweislich gestört – es wieder aufzubauen ist Ursachenarbeit, kein Kaschieren.
Kur statt Dauerabo
DARMWOHL ist als Kur konzipiert, nicht als Dauerprodukt. Wie lange sie dauert, hängt vom Pferd ab – mal reicht eine Packung, mal braucht ein hartnäckigerer Fall zwei oder drei. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern das Ziel: ein Darm, der danach wieder ohne Unterstützung auskommt. Ein Mittel, das ein lösbares Problem wirklich angeht, darf sich mit der Zeit überflüssig machen. Wer dagegen auf dauerhaftes Nachfüttern baut, rechnet im Grunde damit, dass sich am Zustand selbst wenig ändert – sonst bräuchte es das ständige Nachfüttern nicht. DARMWOHL geht bewusst den anderen Weg: Wo ein Darm wieder ins Gleichgewicht finden kann, soll die Kur das Problem lösen, statt es zum Abonnement zu machen. Das ist für uns betriebswirtschaftlich nicht der bequemste Weg – aber der ehrlichere.
Häufig gestellte Fragen
Kurz beantwortet
Wofür ist DARMWOHL gedacht? Um den Darm wieder funktionsfähig zu machen – besonders nach Antibiotika und Wurmkur (Mikrobiom-Aufbau) sowie begleitend bei Kotwasser. Es dämpft nicht nur ein Symptom, sondern setzt an der Darmschleimhaut und am Mikrobiom an.
Kur oder Dauerfutter? Eine Kur, keine Dauergabe – wie lange, richtet sich nach dem Pferd: oft eine Packung, bei hartnäckigeren Fällen auch zwei bis drei. Ziel ist ein Darm, der danach wieder ohne Unterstützung auskommt.
Was unterscheidet es? DARMWOHL verbindet drei Ebenen: Bitterstoffe regen die Verdauung an, das Inulin der Wegwarte füttert die guten Darmbakterien, Gerbstoffe unterstützen die Schleimhaut – mit garantiertem Wirkstoffgehalt (Andorn-Bitterstoffe, Odermennig-Gerbstoffe nach Ph. Eur.). Kein Hefe- oder Präbiotika-Pulver, das nur eine Ebene bedient.
Turniertauglich? Karenzrelevant – u.a. Schafgarbe ist dopingrelevant. Rechtzeitig vor dem Start absetzen, FN/FEI und ADMR-Liste beachten.
Womit kombinieren? Im Fellwechsel mit LEBERWOHL , bei Futterumstellung mit MAGENWOHL , bei stressbedingtem Kotwasser mit NERVENSTARK (jeweils als Bundle erhältlich).
Wann kann DARMWOHL unterstützend eingesetzt werden?
Bei Kotwasser, nach Wurmkur (Darmflora-Regeneration), nach Antibiotika (Mikrobiom-Aufbau), bei Futterumstellung und Anweidezeit, im Fellwechsel, bei weichem Kot, Blähungen und schlechter Futterverwertung. Bei anhaltendem Kotwasser, Durchfall oder Gewichtsverlust immer den Tierarzt konsultieren.
Was bringt DARMWOHL nach einer Wurmkur?
Kontrollierte Pferdestudien zeigen, dass eine Wurmkur die mikrobielle Vielfalt im Darm messbar senkt: Kunz et al. (2019, Journal of Equine Veterinary Science) fanden nach der Gabe eine kleine, aber signifikante Abnahme der Alpha-Diversität. Diese Verschiebung ist meist vorübergehend und erholt sich individuell unterschiedlich. Genau diese Phase kann DARMWOHL begleiten: Die Wegwarte liefert Inulin – ein Präbiotikum und damit „Futter“ für die guten Darmbakterien –, Bitterstoffe regen die Verdauung an, Gerbstoffe unterstützen die Schleimhaut. Direkt am Tag der Wurmkur starten, 4–6 Wochen füttern.
Was bringt DARMWOHL nach einer Antibiotika-Gabe?
Antibiotika wirken nicht selektiv – sie treffen auch die nützlichen Darmbakterien. Beim Pferd ist das gut dokumentiert: Costa et al. (2015, BMC Veterinary Research) zeigten, dass systemische Antibiotika Artenreichtum und Vielfalt im Darm deutlich senken – am stärksten Trimethoprim-Sulfonamid – und dass das Mikrobiom selbst 25 Tage nach Behandlungsende noch nicht vollständig zum Ausgangszustand zurückgekehrt war. Genau deshalb ist die Phase nach einer Antibiotika-Gabe der klassische Anlass für DARMWOHL: Das Inulin der Wegwarte füttert die guten Bakterien gezielt, Bitterstoffe und Gerbstoffe begleiten den Wiederaufbau. Mindestens 6–8 Wochen füttern.
Was ist der Unterschied zwischen Bitterstoffen und Gerbstoffen?
Bitterstoffe (Andorn, Wegwarte): Aktivieren Rezeptoren auf der Zunge und regen reflektorisch die gesamte Verdauungstätigkeit an – Magensäure, Gallefluss, Bauchspeicheldrüse. Gerbstoffe (Odermennig, Schafgarbe): Haben adstringierende (zusammenziehende) Eigenschaften – traditionell bei der Darmschleimhaut eingesetzt. DARMWOHL enthält beides: Bitterstoffe für die Verdauung, Gerbstoffe für die Schleimhaut.
Was ist Inulin und warum ist es präbiotisch?
Inulin (aus der Wegwarte, bis 40%) ist ein Präbiotikum – ein unverdaulicher Ballaststoff der als „Futter“ für nützliche Darmbakterien dient. Die guten Bakterien können Inulin fermentieren und dabei kurzkettige Fettsäuren produzieren. So kann das Mikrobiom nach Wurmkuren oder Antibiotika unterstützt werden.
Was unterscheidet DARMWOHL von Hefe- oder Präbiotika-Produkten?
Hefe-Produkte (Postbiotika) und isolierte Präbiotika-Pulver setzen meist an einer einzelnen Ebene an – sie führen Mikroorganismen zu oder füttern die Bakterien. DARMWOHL verbindet drei Ebenen: Bitterstoffe (Andorn) regen die Verdauung an, das Inulin der Wegwarte füttert die guten Darmbakterien, und Gerbstoffe (Odermennig) unterstützen die Darmschleimhaut. Statt ein Symptom zu dämpfen, das nach dem Absetzen oft zurückkehrt, zielt die Kur darauf ab, den Darm wieder funktionsfähig zu machen – besonders nach Antibiotika, wo das Mikrobiom gezielt aufgebaut werden muss. Und anders als viele Produkte, die auf Dauerfütterung setzen, ist DARMWOHL eine Kur – so lange, wie der Darm sie braucht, aber nicht auf Dauer angelegt.
Welche Bundles gibt es mit DARMWOHL?
FELLWECHSEL-BUNDLE (DARMWOHL + LEBERWOHL): Im Fellwechsel – Darm und Leber gemeinsam. ANWEIDE-BUNDLE (DARMWOHL + MAGENWOHL): Bei Futterumstellung – Darm und Magen. NERVEN-BUNDLE (DARMWOHL + NERVENSTARK): Bei stressbedingtem Kotwasser – Darm-Hirn-Achse.
Warum Kräuter in Arzneibuchqualität?
Alle in DARMWOHL verwendeten Kräuter entsprechen Arzneibuchqualität (Ph. Eur.) und werden im Labor geprüft – nach dem gleichen Standard, der auch für Arzneimittel in der Humanmedizin vorgeschrieben ist. Der Bitterstoffgehalt im Andorn und der Gerbstoffgehalt im Odermennig variieren enorm – bei Arzneibuchqualität sind die Gehalte garantiert.
Hilft DARMWOHL bei Kotwasser?
DARMWOHL kann bei Kotwasser begleitend eingesetzt werden (6–8 Wochen). Die Gerbstoffe (Odermennig) werden traditionell bei der Darmschleimhaut eingesetzt, die Bitterstoffe (Andorn) bei der Verdauung. Wichtig: Kotwasser ist oft multifaktoriell – parallel Raufutterversorgung optimieren, Stress reduzieren und bei Anhalten den Tierarzt konsultieren. Bei stressbedingtem Kotwasser ideal mit NERVENSTARK kombinieren.
Mein Pferd frisst DARMWOHL nicht – was tun?
Die Bitterstoffe können anfangs ungewohnt schmecken. Unter angefeuchtetes Futter mischen und mit halber Dosis beginnen – über 1–2 Wochen steigern. Die meisten Pferde gewöhnen sich an den Geschmack. Falls nicht: Geschmacksgarantie – frisst dein Pferd es nicht, bekommst du dein Geld zurück.
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Wichtiger Hinweis: DARMWOHL ist ein Ergänzungsfuttermittel für Pferde bei Kotwasser, nach Wurmkur, nach Antibiotika und bei Verdauungsproblemen. Es ersetzt nicht die tierärztliche Untersuchung und Behandlung. Bei anhaltendem Kotwasser, Durchfall oder Gewichtsverlust bitte immer den Tierarzt konsultieren.
Phytotherapie: Die beschriebenen Eigenschaften der Kräuter basieren auf traditioneller Verwendung in der Pflanzenheilkunde und dokumentierter Fachliteratur.
Turniereinsatz: Als vollständig dosierte Kräutermischung karenzrelevant – rechtzeitig vor dem Start absetzen, die Karenzzeit und das Regelwerk des Verbandes (FN bzw. FEI) beachten.
Qualität: Alle in DARMWOHL verwendeten Kräuter entsprechen Arzneibuchqualität (Ph. Eur.). DARMWOHL selbst ist ein Ergänzungsfuttermittel, kein Arzneimittel.
Hinweis: Ausreichend Raufutter ist die Basis für jede Darmflora. DARMWOHL ergänzt – ersetzt aber nicht gutes Management.